Jetzt könnte ich flapsig sagen: Ja, das nötige Kleingeld. Ja, Scherz bei Seite. Zu diesem Thema ließ ich mich schon öfter aus. Nur zu einem Punkt hatte ich immer höflich geschwiegen. Es geht um eine weitere Quelle für die Gemeinde Barendorf. Die Gewerbesteuer. Schön, aber Barendorf hat im Vergleich zu anderen Gemeinden in der Samtgemeinde Ostheide sehr wenig Steuern entrichtendes Gewerbe. Und somit kommt von mir eine Idee, die wir alle ernsthaft bedenken sollten. Werfen wir unsere „Idylle“ an der B 216 weg und entschließen wir uns, dort nicht emittierendes Gewerbe anzusiedeln. Also Gewerbe, dessen „Nebenwirkungen“ Lärm, Abgase, Stäube usw. produzieren. Dass reine Luft illusorisch ist, sollte dabei uns allen klar sein. Gewerbe versiegelt einen Acker, Gewerbe schafft Arbeitsplätze, Gewerbe hinterlässt in der Bilanz des Dorfes Einnahmen. Einnahmen, die uns allen zugutekommen. 

Denken sie bitte auch daran, wenn ihnen die Idylle der Agrarbrache vor dem Dorf, aus Lüneburg kommend, nicht antastbar erscheint. 

Auch wenn im neuen regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) vorgesehen ist, dass in Barendorf bevorzugt gewohnt werden soll, ist es unter gewissen Maßgaben möglich, Gewerbebetrieben die Möglichkeiten zu geben, sich in Barendorf anzusiedeln.

Hans Riechert