Jakob Blankenburg MdB: Auf die richtigen Köpfe kommt es an
Deutschland hat jahrzehntelang von seiner Substanz gelebt. Brücken, die marode sind. Schulen, die saniert werden müssten. Bahnstrecken, die seit Jahren auf ihre Reaktivierung warten. Kommunen, die das alles sehen und trotzdem nicht handeln konnten, weil die Haushaltsbücher es nicht hergaben.
Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ist die Antwort darauf. 500 Milliarden Euro, um den Investitionsstau aufzulösen, Deutschland zukunftsfest zu machen und gleichzeitig Klimaneutralität ernst zu nehmen. Niedersachsen macht es dabei richtig: Der Landesanteil von 4,7 Milliarden Euro geht direkt an die Kommunen, nach Einwohnerzahl, ohne Bedingungen, ohne Antragsmarathon. Für den Landkreis Lüneburg insgesamt sind das fast 114 Millionen Euro. Die Samtgemeinde Ostheide bekommt über 4 Millionen.
Und jetzt stellt sich die Frage, die immer entscheidend ist: Wer sitzt dann am Steuer?
André Schuler hat jahrelang als Controller des Landkreises gearbeitet, danach beim Landesrechnungshof Kommunen geprüft. Er kennt den Unterschied zwischen einer Verwaltung, die Projekte möglich macht, und einer, die sie in Formularen erstickt. Was er will, nennt er selbst eine Verwaltung ohne Krawatte: nah an den Menschen, lösungsorientiert, auf Augenhöhe. Das klingt simpel. Ist es aber nicht, wenn man jahrelang in Strukturen gearbeitet hat, die genau das verhindern.
Maik Peyko ist Sozialpädagoge, seit Jahren in der Jugendpflege tätig, im Gemeinderat Neetze, im Kreistag. Er weiß, dass große Projekte, Bahnstrecken, Windräder oder Solarflächen nur dann funktionieren, wenn die Menschen vor Ort nicht nur informiert, sondern wirklich beteiligt werden. Und er weiß, dass solche Projekte für Gemeinden nicht nur Veränderung bedeuten, sondern echten finanziellen Mehrwert bringen können. Das ist kein Soft Skill. Das ist das, woran solche Vorhaben scheitern oder gelingen.
Im September haben Sie die Wahl. Ich sage gern klar, auf wen ich setze: André Schuler als Landrat, Maik Peyko als Samtgemeindebürgermeister. Das Geld ist da. Jetzt kommt es auf die richtigen Köpfe an.
Ihr
Jakob Blankenburg MdB