Bauen:

Alle reden vom beschleunigten Bauen. Und was passiert in Barendorf? Oh, viel. Aktuell wird an drei Ecken geplant und hoffentlich auch bald verwirklicht. Das Altdorf, der ehemalige Gutshof, ist als gute Innenlage im Dorf erkannt. Er kommt nun langsam aber sicher auf dem langen Weg durch den Landkreis voran. Zügiger dafür geht es bei der nächsten Innendorflage voran, dem Heidweg. Wegweisend dafür ist die Tatsache, dass für einen Teil des Gebietes ein Bebauungsplan existiert. Dieser ist aus dem Jahr 1964. Aber Plan ist Plan. Das dritte Gebiet ist sogenanntes Außengebiet und liegt zwischen dem Baugebiet Ulmenweg und der Kreisstraße K 28. Der Name ist „Clasbergstücke“ und als Besonderheit soll hier das neue Feuerwehrhaus der Gemeindefeuerwehr Barendorf errichtet werden. Mit etwas Glück kann im Jahr 2027 irgendwo im Dorf mit dem Bauen begonnen werden.

Wohnen:

Wir Älteren spielen immer wieder mit dem Gedanken, dass unsere heutigen Wohnungen und Häuser für uns zu groß werden. Wir suchen nach etwas Kleinerem. Aber es soll auch in Barendorf sein. Wir von der SPD setzen uns dafür ein, dass diese Wünsche auch umgesetzt werden. Denn in Barendorf gibt es fast alles, was für uns zum Leben nötig ist. Und auch unsere Kinder und Enkel sollen sich im Dorf wohlfühlen. Darum gilt es, die frühkindliche Pädagogik (Krippe, Kindergarten, Grundschule) und das außerschulische Angebot (Vereine, Institutionen, Jugendtreff, ...) für eben unsere Zukunft zu stärken. 

Alternative Energien:

Ist es ein Glück, dass Barendorf eine recht geringe Gemeindefläche hat? Zum einen durchaus ja. Angesichts der Vorstellung, dass in der Samtgemeinde Ostheide 8% statt maximal 4% der Flächen für die alternative Gewinnung von Strom vorgesehen sind, ja. Es ist ein Segen. Nachteil: Andere Kommunen denken daran, dass „ihre“ Windkraftanlagen gerne sehr „grenznah“ an unserer Gemeinde platziert werden. Wir von der SPD haben ein Auge darauf. Und wenn trotzdem gebaut wird, muss unser Dorf entsprechend finanziell beteiligt werden. Damit wir als Gemeinschaft wenigstens etwas von unseren Beeinträchtigungen haben.

Arbeiten:

Sollen wir uns nicht auch Gedanken machen, ob die Ansiedlung von Gewerbe in der Peripherie unseres Dorfes uns so stört, dass für zukünftige Einwohner des Dorfes darauf verzichtet werden kann? Wir glauben, dass wir uns auf Dauer diesen Luxus nicht erlauben können. Zudem hat die Möglichkeit, dort zu arbeiten, wo man wohnt, dank kurzer Arbeitswege auch in Zukunft einen gewissen Charme. Lasst uns gemeinsam überlegen.

Hans-J. Riechert