Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, das alle angeht. Jede dritte Frau in Deutschland ist statistisch gesehen von häuslicher Gewalt betroffen.

Auch im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Lüneburg für Hansestadt und Landkreis Lüneburg sind die Zahlen häuslicher Gewalt erneut gestiegen. Die Polizei registrierte für das Jahr 2024 einen Zuwachs um etwa 4,6 Prozent auf 707 Taten. Laut Polizei sind die Fallzahlen steigend und zusätzlich ist von einem großen Dunkelfeld auszugehen.

Mehr als zwei Drittel der Opfer und Betroffenen von häuslicher Gewalt sind Frauen. Die Opfer sind oft stark eingeschüchtert, sie fürchten Repressionen und haben Angst, die Tat bei der Polizei anzuzeigen.

Zum Orange-Day am 25. November 2025 kamen viele zur Demonstration nach Lüneburg, die von Viktoria Wilke, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Lüneburg, organisiert wurde. Nicht nur durch die Demonstration, sondern auch mit vielen Aktionen wurde auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Unter anderem durch orangefarbene Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden – auch unser Rathaus in Barendorf wurde orange beleuchtet, Fahnenhissen „Nein zu Gewalt an Frauen“ auch am Rathaus in Barendorf, eine Brötchentütenaktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ (Bäckerei Harms) oder die orangen Lichter in Fenstern im Landkreis, zu dem die LandFrauen aufgerufen haben.

Auch die SPD-Ostheide hatte mit einem Stand vor EDEKA in Barendorf auf diesen Tag und die vielen Aktionen aufmerksam gemacht. Wir haben explizit Frauen angesprochen und um Solidarität geworden.

Wir danken allen, die sich beteiligt haben und bereit sind, Opfern zu helfen und beizustehen.

Brigitte Mertz, Frank Friedrichs und Maik Peyko