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Norbert Meyer Foto: SPD Ostheide

20. Mai 2021: NORBERT MEYER - (M)Ein Samtgemeindebürgermeister für die ganze Ostheide

SPD-Mitgliederversammlung nominiert Norbert Meyer einstimmig zu ihrem Kandidaten

Partei-Mitgliederversammlungen stellen in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung dar. So dürfen Ortsvereine aus der Samtgemeinde die Sporthalle Barendorf ausnahmsweise für ihre Nominierungssitzungen verwenden. Hier ist es unter strengen Hygieneregeln möglich, Abstände einzuhalten, um mit den geforderten Präsenzveranstaltungen entsprechende Kandidat*innen zu nominieren.

So war es erfreulich, dass sich unter diesen Umständen 22 SPD-Mitglieder einfanden, um einerseits Delegierte für die verschiedensten Wahlkreis-Konferenzen als auch unseren Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten zu wählen. Außerdem nutzte Jakob Blanckenburg die Gelegenheit, sich dem SPD-Ortsverein Ostheide vorzustellen. Jakob Blanckenburg möchte als Direktkandidat den Wahlkreis Elbe bei den Bundestagswahlen am 26.09.2021 für die SPD gewinnen.

Einen Schwerpunkt nahm aber die Wahl unseres Samtgemeindebürgermeisterkandidaten ein. Der SPD-Vorstand hatte Norbert Meyer bereits einstimmig aufgefordert, erneut zu kandidieren. „Norbert Meyer macht eine hervorragende Arbeit,“ so Ortsvereinsvorsitzende Martina Habel, „wenn Themen an ihn herangetragen werden, denkt er kurz nach, trifft wohlüberlegt eine Entscheidung und steht dann auch zu seiner Meinung! Die Samtgemeindeverwaltung Ostheide wird hervorragend geführt und wir stehen insgesamt sehr gut da!“

Norbert Meyer verdeutlichte in seiner Rede, dass er gerne Samtgemeindebürgermeister sei und dass er vor einem halben Jahr sofort für eine weitere Amtszeit bereitstand. Die Geschehnisse um die Erweiterung der Grundschule Neetze hätten ihn aber noch einmal nachdenken lassen.


"Mit geht es um Verlässlichkeit."


„Mir geht es um Verlässlichkeit,“ so Norbert Meyer. „Wir haben fast drei Jahre mit den Vertreter*innen der Schule und der Politik die Schulerweiterung geplant und auch entsprechende Erwartungshaltungen geweckt,“ sagte Norbert Meyer weiter. „Die Vertreterinnen und Vertreter der Schule haben sich auf uns verlassen und manche notwendigen Maßnahmen, wie zusätzlichen Sonnenschutz oder Malerarbeiten, zurückgestellt. Sie haben darauf vertraut, dass die Schulerweiterung und die vollumfängliche Sanierung der vorhandenen Räume kommen. Und jetzt muss ich Ihnen erzählen, dass all diese Arbeit, all diese Mühen und Kosten vergebens waren. Das frustrierte mich schon,“ ärgerte sich Norbert Meyer.

„Ich habe mich dann aber darauf besonnen, was wir gemeinsam in den letzten Jahren in und für unsere Samtgemeinde Ostheide geschafft haben. Und das motiviert mich, weiterhin meine ganze Kraft für unsere schöne Samtgemeinde Ostheide einzusetzen,“ so Norbert Meyer kämpferisch.

In seinen weiteren Ausführungen ging unser Samtgemeindebürgermeister weiter auf die Verlässlichkeit ein: „Anfang des Jahrtausends haben wir einen Plan zur Beschaffung von Feuerwehr-Großfahrzeugen aufgestellt. Nach und nach erhielten die Feuerwehren Reinstorf, Vastorf, Barendorf und Neetze Löschgruppen- bzw. Tanklöschfahrzeuge,“ führte der erfahrene Feuerwehrmann Norbert Meyer aus. Auch für die Feuerwehren in Wendisch Evern und Bavendorf wurden mittelgroße Feuerwehrfahrzeuge beschafft.


"Die Feuerwehrkameraden*innen wussten, sie können sich auf uns verlassen und die zugesagten Fahrzeuge werden auch beschafft!"


Schließlich stehen jetzt mit Thomasburg, Süttorf und Holzen die kleineren Tragkraftspritzenfahrzeuge an, die ersatzbeschafft werden müssen. Auch hier müssen sich die Feuerwehrleute, aber auch die Einwohnerinnen und Einwohner auf ihren Samtgemeinderat und ihren Samtgemeindebürgermeister verlassen können!“

Seit fast 15 Jahren leitet Norbert Meyer die Geschicke der Samtgemeinde Ostheide, fast 35 Jahre ist der gelernte Verwaltungswirt im Rathaus der Samtgemeinde beschäftigt. Er hat seine Arbeit von der Pike auf gelernt und weiß, wovon er spricht. Zum Thema Verlässlichkeit nannte er ein weiteres Beispiel:

„Noch mit unserem damaligen Kämmerer Rainer Sievers haben wir im Jahre 2006 gesehen, dass wir unsere Samtgemeindestraßen nicht aus den Augen verlieren dürfen,“ erläuterte Norbert Meyer. Auch hier wurde ein Plan aufgestellt und die Gemeindeverbindungswege

  • Wendhausen – Nutzfelder Kreisel (2007)
  • Gifkendorf – Kreisstraße 16 (2009)
  • Holzen – Wennekath (2009)
  • Radenbeck – Bundesstraße 216 (2016)
  • Horndorf – Rohstorf (2018)
  • Süttorf – Wennekath (2020)

saniert.


"Auch bei der Sanierung der Samtgemeindestraßen onnte man sich auf uns verlassen."


Zuvor wurde bereits im Jahre 2002 der Jürgenstorfer Weg in Neetze instandgesetzt. „Auch hier konnten sich die Einwohner*innen auf ihre Samtgemeinde Ostheide verlassen,“ bilanzierte Norbert Meyer. „Jeder wusste, wann welche Straße ausgebaut wird und hatte eine entsprechende Perspektive. So konnten die Ostheidjer*innen in die Politik der Samtgemeinde Ostheide Vertrauen aufbauen. Das muss so bleiben,“ rief Norbert Meyer den SPD-Mitgliedern zu, „auch bei unseren drei Grundschulen!“


"Die Ostheidjer*innen konnten Vertrauen aufbauen. Das muss so beiben - auch bei unseren Grundschulen."


Als weitere Themen für die nächsten Jahre erwähnte unser engagierter Samtgemeindebürgermeister die Erstellung eines Fahrradkonzeptes. „Hier müssen wir von den gestiegenen Fördermöglichkeiten profitieren,“ sagte Meyer. „Eigentlich sind wir schon ganz gut aufgestellt. Auch Dank der Beteiligung der Mitgliedsgemeinden, aber auch der Samtgemeinde und des Landkreises wurden in den letzten Jahren Radwege an Kreis- und Landesstraßen wie

  • Barendorf – Vastorf
  • Wendisch Evern – Barendorf
  • Neetze – Süttorf – Thomasburg – Bavendorf
  • Neetze – Neu Neetze – Karze
  • Neetze – Bleckede

erstellt.“

Als konkrete Ideen nannte unser Samtgemeindebürgermeister Radwege

  • an der Kreisstraße 16 von Vastorf über Reinstorf nach Neetze
  • an der Kreisstraße 28 von Barendorf zum Nutzfelder Kreisel
  • an der Kreisstraße 26 von Thomasburg nach Ellringen
  • an der Kreisstraße 16 von Vastorf über Wulfstorf nach Niendorf.

Weiter sei der Radweg entlang der Landesstraße 221 von Lüneburg zunächst bis zum Nutzfelder Kreisel bereits in der konkreten Planung des Landes. Auch das Anlegen von Fahrradstraßen sei eine Option, erläuterte Norbert Meyer weiter.

„Die Straße von Rohstorf zum Mausetal ist in einem sehr schlechten Zustand und verkehrsmäßig von untergeordneter Bedeutung,“ erklärte Meyer. „Hier könnten wir vielleicht von Fördermitteln profitieren und eine Fahrradstraße einrichten, die ordentlich am Fahrradweg an der Bundesstraße 216 angebunden wird und die auch für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben wird. So profitieren alle von einem möglichen, geförderten Wegeausbau. Leider gibt es schon seit Jahren kaum Fördermittel für den Wirtschaftswegebau,“ ergänzte der Samtgemeindebürgermeister.

Abschließend erwähnte unser Samtgemeindebürgermeister noch, dass der Klimaschutz ganz hoch auf seiner Agenda stehe. „Wir machen in der Samtgemeinde Ostheide schon sehr viel,“ führte Meyer aus. Er nannte die Fördermaßnahmen wie:

  • Heckenförderprogramm
  • Solaranlagen zur Warmwasserbereitung
  • Regenwassernutzungsanlagen
  • Obstbäume für Neubürger bei Hausbau oder -kauf
  • Private Wallboxen

Unser Samtgemeindebürgermeister erwähnte weiter, dass es an der Grundschule in Barendorf schon lange ein Blockheizkraftwerk gibt und dass an dem von der Samtgemeinde erworbenen Sozialhaus in Wendhausen eine alte Ölheizungsanlage in eine umweltfreundlichere Anlage ausgetauscht werden soll.


„Auch begrüße ich es sehr, dass wir uns im Samtgemeinderat Gedanken zum Einsatz von regenerativen Energien auf der Kläranlage machen."


Nach Abschluss seiner motivierten und höchst unterhaltsamen Rede bat die Ortsvereinsvorsitzende um das Votum der Mitglieder. Einstimmig sprachen sich die SPD-Ortsvereinsmitglieder für eine weitere Amtszeit mit Norbert Meyer als Samtgemeindebürgermeister aus. Dieser bedankte sich für die große Unterstützung. „Lasst uns weiterhin gute, verlässliche Arbeit für unsere wunderschöne Samtgemeinde Ostheide machen,“ rief Meyer den SPD-Mitgliedern zu, „gemeinsam, für unsere Einwohnerinnen und Einwohner. Die wissen das zu schätzen!“

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