Baugebiet 1:

Das „Altdorf“ oder wie der Einheimische sagt, das Gut. Seit vor Jahren mit den landwirtschaftlichen Gebäuden „tabula rasa“ gemacht wurde, steht die Entwicklung des Baugebietes still. Und es liegt nicht an der Gemeinde bzw. dem Gemeinderat. Wir taten alles, um den Fehler von 2016, das Baugebiet zu entwickeln und dann nicht beim Landkreis genehmigen lassen, zu korrigieren. Wir von der SPD legten uns dabei kategorisch fest. Erst die Innenentwicklung im Dorf fördern und dann später einmal, wenn Barendorf weiterwächst, neue Baugebiete außerhalb der bestehenden Bebauungen zu erschließen. Dabei war allen Mitgliedern des Rates klar, dass dieses Baugebiet möglichst zügig zum Abschluss gebracht werden solle. Nicht nur, da es mitten in Barendorf liegt, sondern auch, da es möglich ist, entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Entsprechende Versorgungsleitungen sind vorgesehen, damit auch jede Wohneinheit mit Ladestrom für PKWs versehen wird. Die Möglichkeit der Stromeinspeisung, der durch Photovoltaik produziert wird, wird geplant. Auch an die Möglichkeiten der Versickerung von Oberflächenwasser im Baugebiet ist bedacht, so dass nicht einmal Starkregen zu Überschwemmungen führen kann. Dies und einiges Anderes mehr wird eingeplant. Aber die Entscheider im Landkreis finden noch das Eine oder Andere, das noch nicht bedacht wurde. Anwohner nehmen die Bürgerbeteiligung sehr ernst und damit kommt es nun zu den entsprechenden Verzögerungen in der Entwicklung des Baugebietes. Auch uns in Politik und Verwaltung bleibt nichts anderes übrig als zu warten, was noch kommt.

Baugebiet 2:

Das Gebiet „Heidweg“. Ein ehemaliger Bauernhof und zuletzt als Gewerbehof benutztes Grundstück sowie die dazu „außerhalb“ des Dorfes gelegene, dem Betrieb zugehörige, Lagerfläche wurden verkauft. Der erwerbende Investor möchte auch dort entsprechende Innenentwicklung voranbringen. Dies wird wohl in 2 Abschnitten erfolgen, da für die Hoffläche ein gültiger Bebauungsplan vorliegt. Für den zweiten Abschnitt ist schon die Umwidmung des Flächennutzungsplanes in die Wege geleitet. Wie von der Samtgemeinde zu hören ist, wird dies auch demnächst geschehen, so dass dann mit der Entwicklung eines Bebauungsplanes begonnen werden kann und nach der Genehmigung durch den Landkreis mit der Umsetzung des Planes für das Dorf neue Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden können.

Baugebiet 3:

Das Gebiet „Claasbergstücke“. Dieses zukünftige Baugebiet liegt nördlich des Friedhofes an der Kreisstraße nach Scharnebeck. Und damit dies nicht ein einfaches Baugebiet wird, plant die Samtgemeinde auch ein etwas größeres Grundstück zu erwerben, um dort dann ein dringend nötiges Feuerwehrhaus für die Feuerwehr der Gemeinde Barendorf zu errichten. Ansonsten ist dies ein ganz normales Baugebiet mit einer normalen Entwicklung des Vorhabens. Und auch damit sind wir gut im Plan, so dass das Gebiet wohl noch im Jahr 2026 ausgelegt werden kann.

Hans Riechert