Thomasburg: Sicherheit, die von Herzen kommt: Neue Defibrillatoren für unsere Dörfer
Was als Gespräch am Gartenzaun in Radenbeck begann, ist nun gelebte Sicherheit für unsere Gemeinde. Dank einer Initiative im Gemeinderat und der tatkräftigen Umsetzung durch den Förderverein „Frische Brise e. V.“ sind unsere Ortsteile für den Notfall besser gerüstet.
Ein Impuls aus der Nachbarschaft
Im Spätsommer 2024 sprach mich eine Anwohnerin in Radenbeck beim Spaziergang an. Die Frage war drängend: Wie steht es um die Notfallversorgung bei uns? Wo finden wir im Ernstfall schnell einen Defibrillator (AED)?
Dieser Impuls führte zu einem Antrag der SPD im Gemeinderat. Die Resonanz war durchweg positiv: Gemeinsam mit Sina Steinhauer (WGT) wurde das Konzept auf alle Ortsteile – Thomasburg, Radenbeck, Bavendorf, Wennekath und Wiecheln – ausgeweitet. Ein einstimmiges Signal für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger!
Wenn Windkraft direkt den Menschen hilft
Obwohl die Planung durch die intensiven Windkraft-Debatten im Jahr 2025 zeitweise in den Hintergrund rückte, zeigt sich nun ein schöner Nebeneffekt dieser Entwicklung: Der Förderverein Frische Brise e. V. hat das Projekt nun Realität werden lassen. Finanziert wurde die Anschaffung nämlich aus Mitteln des Thomasburger Windparks, die der Verein gezielt für Projekte mit direktem Mehrwert vor Ort einsetzt.
Standorte und einfache Bedienung
In Thomasburg, Radenbeck und Bavendorf hängen die Lebensretter ab sofort gut sichtbar an den jeweiligen Feuerwehrhäusern. Um die Hemmschwelle im Ernstfall so gering wie möglich zu halten, wurde an alles gedacht:
- Beleuchtung: Die Standorte sind beleuchtet und auch nachts schnell zu finden.
- Erklär Tafeln: Direkt neben jedem Gerät erläutert ein Infoschild die einfache Handhabung.
- Jeder kann helfen: Die Geräte führen den Ersthelfer akustisch durch den Prozess – medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ein starkes Netzwerk für die Zukunft
Die Gemeinde Thomasburg behält das Ziel fest im Blick, auch die Ortsteile Wennekath und Wiecheln ergänzend mit Geräten zu versorgen.
Dieses Projekt zeigt: Kommunalpolitik braucht einen langen Atem, aber wenn Bürger, Rat und engagierte Vereine wie die „Frische Brise“ zusammenarbeiten, bewegen wir etwas. Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein für diesen lebenswichtigen Beitrag zu unserer Dorfgemeinschaft!
Hendrik Eggers